Aqua Viva mit Solopantomime Peter Makal.
Wasser, das flüssig-fließend strömende Element in ständiger Bewegung und Wandlung, trägt die Formel H2O. Wasser reinigt, heilt und heiligt. Es schenkt Leben und kann es zerstören. Unzähligen Geschöpfen bietet es Lebensraum. Als Lösungs- und Transportmittel durchpulst Flüssigkeit die lebenden Organismen. Wasser löscht Durst und Feuer, verwandelt sich in Schnee und Eis, sprengt Felsen, rinnt davon. Flüsse und Seen durchziehen Kontinente, speisen Ozeane.Wasser verdunstet,dildet Nebel und Wolken, kehrt als Niederschlag zur Erde zurück. Der kleine Regenpfeifer kündigt Niederschlag an. Ein Regenbogen verbindet Himmel und Erde, er gilt als Zeichen der Versöhnung. Der erste Programmteil wird mit dem Gesang von Walen in Orgelbegleitung eingeleitet. Der griechische Meeresgott Poseidon, bei den Römern Neptun, in Russland Zar der Meere genannt, taucht mit dem Ritt der Walküre aus den Tiefen des Ozeans auf, begrüßt das Theaterpublikum und seinen Planeten Neptun. Als Hommage an den Märchendichter Hans-Christian Andersen wird der Wassermann-Tochter "Undine" gedacht. Auch in Dvoraks "Rusalka" trauert Vater Wassermann um seine an die Menschen verlorene Tochter. In einer Hafenkneipe berichten Piraten von Raubzügen und Wunsch-Erlebnissen mit exotischen Schönen. Sie erinnern an berümte Kapitäne wie Nemo von Nautilus, an Ahab in Moby Dick, an das Ballet des Korsaren, an Columbus und andere. Nach erfolglosem Fischzug wird Petrus vom noch unerkannten Messias zu reichen Fischgründen geleitet, wie durch ein Wunder füllen sich die Netze. Anschließend ernennt Christus Simon Petrus zum Menschenfischer. Aqua Viva der zweite Programmteil- erzählt vom kokettierenden Regenschirmm, von Luftblasen im Aquarium und schillernden Tautropfen, auch wie man seine Schäfchen ins Trockene bringt, Tränen trocknet und das Pflänzchen Hoffnung begießt. Gezeigt werden spielerische Wasserfreunden und Wonnen, sowie der allzu sorglose Umgang mit dem kostbaren Nass. Wasser ist ein Lebensquell. Bemühnen wir uns um seine Reinheit.



 
Die sieben Todsünden mit Solopantomime Peter Makal.
Die sieben Sünden sind wohlbekannt und es entstehen im Geiste neuer Zeiten immer wieder neue Varianten und Versionen seit Moses die zehn Gebote verkündete. So lange es Menschen gibt, werden wohl auch die Sünden, die großen und kleinen Verfehlungen des menschlichen Daseins gegenwärtig sein. Das 'innere Paradies’ wird durch Sünden immer wieder von neuem gestört. Der Mensch stellt sich Regeln gemeinsamer Ordnung, notwendigen Werten würdigen Zusammenlebens mehr oder weniger entgegen. Im Namen der neuzeitlichen Sünden finden sich u.a. Undank oder Egoismus. Die Bezeichnungen der sieben Sünden sind begrenzt, doch ergeben sich etliche Variationen dazu, wie Drogenkonsum, Sucht oder Lüge - leider in unserer gegenwärtigen Zeit auch gleichzusetzen mit politischen Intrigen. Maler, Komponisten und Schriftsteller aus allen Epochen beschäftigen sich mit dem vielfältigen Thema der Sünden. Hieronymus Bosch malte als einer der Ersten das Innere, gewissermaßen die Seele, des Menschen. In neuerer Zeit befasste sich auch Otto Dix mit expressionistischen Gemälden damit. Die Sünden sind oft Grundlage für große künstlerische und religiöse Werke, wie z.B. Carls Orff's "Carmina Burana". Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum zeigt der Solopantomime Peter Makal diese Sünden humorvoll und tiefgründig auf. Mit einem lachenden und weinenden Auge dürfen die Zuschauer sich in seelischen Untiefen verlieren – sei es aus sicherer Distanz als Betrachter oder in betroffener Wahrnehmung von Geschehnissen im eigenen erleben. Jede Sünde wird in Gestalt eines surrealistischen Kostüms dargestellt und z.B. bei den Sünden Neid und Eifersucht akustisch mit menschlichen Stimmen wiedergegeben. Kunstvolle Video- und Filmcollagen geben der Inszenierung orginelle Einzigartigkeit und eine völlig neue Stilrichtung moderner Pantomime- und Theaterkunst die unbedingt zu sehen lohnt 7 Todsünden Programm: Eitelkeit+Dummheit, Neid+Eifersucht, Fresslust+Konsum, Lüge+Verrat, Geiz+Angst, Wollust+Sucht, Trägheit+Faulheit, Hass+Terror, Epilog

 

Terra Elementara mit Solopantomime Peter Makal.
Die Erde in ihren vier Elementen, ihre Entstehung aus der Finsternis des Alls, deren Ursprünglichkeit geboren aus dem Erdenreich, aus dem Lava speienden Vulkan, ihre Beseeltheit von mythischen göttlichen Kräften, ihr Zauber der Vielfalt an Geschöpfen – sei es zu Wasser, auf Erden oder in der Luft – dies alles und vieles mehr steht im Mittelpunkt der neuen Inszenierung. Alles miteinander steht im Wechselspiel ihres irdischen Daseins. Ewig werden sie des Menschen verwurzelte Pfade der Zukunft sein. Im Zeitraffer geht es vom Ursprung bis in die heutige Zeit - stets begleitet vom ewigen Wunsch nach Frieden in der Welt. Speziell angefertigte Filmprojektionen laden den Betrachter in eine visuelle Welt des pantomimischen Spiels und Bewegungstheaters ein.

 


Vorstellungen mit Ensemble M.C.T.
Choreographie und Regie Peter Makal




 




 





 
 




 
 
 
 
 
 
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